Alle Inhalte, die Zahnkrankheiten, wie Karies, Parodontits, Mundschleimhaut Erkrankungen, Zahnfehlstellung und Kieferschmerzen behandeln

Kiefergelenke verrichten eine schwere Arbeit

Kiefergelenke verrichten eine schwere Arbeit und können schon einmal erhebliche Schmerzen verursachen. Zähne, Zahnstellung, Schleimhaut, Sehnen, Muskel und Kiefergelenke bilden mit der Steuerungszentrale im Gehirn ein komplexes System, das miteinander im Einklang funktionieren muss.

Entstehung der Beschwerden

Zahnkontakte sind nur dann von der Natur vorgesehen, wenn diese am Ende des Schluckakts stattfinden. Sie dienen der Abstützung des Unterkiefers gegen den Oberkiefer über alle Zähne.

Zahnkontakte die sonst auftreten, bewusst oder unbewusst, sind Fehlkontakte, die zu Überlastungen an Muskeln oder Gelenken führen können. Sie sind bei vielen Menschen die eigentliche Ursache für Kopfschmerzen und treten oftmals morgens auf, weil nachts diese „unnatürlichen“ Zahnkontakte ausgelöst werden. Gesteuert werden sie durch unser Unterbewusstsein und dienen der Stressbewältigung.

Behandlung

Spezialisten halten individuelle Behandlungsmodelle bereit. Eine Überprüfung von Fehlfunktionen sollte sowohl vor Anfertigung von neuem Zahnersatz, als auch im Rahmen einer kieferorthopädischen, bzw. parodontologischen Behandlung erfolgen. Nur dann können diese bei der Planung, sowie der Durchführung dieser Behandlungen berücksichtigt werden.

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Suchen Sie noch den richtigen Zahnarzt, der Ihnen bei Kopf- und Kiefergelenksschmerzen eine wirksame Behandlung anbieten kann? Dann nehmen Sie am Besten telefonisch Kontakt auf. Sie erhalten von uns eine individuelle Zahnarztempfehlung in Ihrer Region.

 

Zahnfehlstellungen

„Schiefe“ Zähne entsprechen heute nicht mehr unserem Schönheitsideal. Eine gleichförmig geordnete, weiße Zahnreihe kann zu dem einen Menschen passen, beim nächsten jedoch zu einem völlig unnatürlichen Gesichtsausdruck führen. Soviel zum ästhetischen Aspekt von Zahnfehlstellungen.

Wichtiger als die Ästhetik ist aber, dass unser Kauorgan gut funktioniert. Daher möchten wir allen, die aus ästhetischen Motiven über eine Korrektur von Zahnfehlstellungen nachdenken, die nachfolgenden Informationen mit auf den Weg geben.

Funktion unserer Zähne

Zähne haben die vorrangige Aufgabe, die Nahrung zu zerkleinern und damit für die Verdauung vorzubereiten. Die Stellung der Zähne zueinander ist dabei sehr wichtig. Das sehr fein ausgebildete Tastempfinden der Zähne wird genutzt, den Unterkiefer in seiner Bewegung zum Oberkiefer zu steuern. Ein Bewusstsein für diesen feinen Tastsinn bekommt jeder, dessen neuer Zahnersatz bei der ersten Anprobe noch nicht optimal passt. In Verbindung mit der enormen Kraft der Kiefermuskulatur entsteht eine große Unsicherheit beim Kauen.

Eine falsche Zahnstellung kann darüber hinaus den Lippenschlussbehindern, was dann zu Mundatmung führt, die wiederum wegen der fehlenden Filterung in der Nase zu Problemen in der Lunge und zu Austrocknung der Mundschleimhaut führen kann.

Was kann man tun?

Die Überprüfung einer korrekten Zahnstellung und falls nötig eine Korrektur dient also in erster Linie der Gesunderhaltung und erst in zweiter Linie der Schönheit. Von der Natur ist aber alles so vorgesehen, dass eine optimale Zahnstellung auch schön ist, die Form also der Funktion folgt.

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Suchen Sie noch den richtigen Zahnarzt für die ausgewogene Korrektur einer Zahnfehlstellung? Dann nehmen Sie am Besten telefonisch Kontakt auf. Sie erhalten von uns eine individuelle Zahnarztempfehlung in Ihrer Region.

 

Mundschleimhauterkrankungen

Zur Aufgabe des Zahnarztes gehört auch das Erkennen von Mundschleimhauterkrankungen. Dies hat deshalb eine große Bedeutung, weil er damit auch als Erster für das Erkennen von Mundhöhlenkrebs zuständig ist. Die Diagnose ist oft nicht leicht.

Entstehung von Mundschleimhauterkrankungen

Die Vielzahl der in der Mundhöhle vorkommenden Keime, aber auch Reizungen durch Rauchen und Alkohol können Veränderungen der Schleimhaut hervorrufen, die sich zu Krebserkrankungen entwickeln können.

Was kann man tun?

Zu einer gründlichen, zahnärztlichen Untersuchung gehört auch eine „Inspektion“ der Mundschleimhaut, des Rachenraums und der Zunge. Gibt es einen ersten Verdacht auf eine mögliche Erkrankung, kann in der zahnärztlichen Praxis mittels spezieller Verfahren ein Schnelltest gemacht werden.

Liegt ein Verdacht vor, kann auch ein sogenannter Bildabgleich vorgenommen werden. Hierzu sendet die Praxis ein digitales Bild mit einer Kennziffer versehen an die Deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund und Kieferkrankheiten (DGZMK). Diese unterhält eine Bilddatenbank und vergleicht das eingesendete Bild mit für den Befund typischen Bildern. So können rechtzeitig gesicherte Diagnosen gestellt werden. Die Daten des Patienten bleiben hierbei nur der Praxis bekannt.

Veränderungen, die der Patient selbst bemerkt, sollten immer vom Zahnarzt abgeglichen werden

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Suchen Sie noch einen fürsorglichen Zahnarzt der Ihrer Mundschleimhaut die nötige Beachtung schenkt? Dann nehmen Sie am Besten telefonisch Kontakt auf. Sie erhalten von uns eine individuelle Zahnarztempfehlung in Ihrer Region.

 

Was ist Parodontitis?

Was ist Parodontitis?

 

 

 Parodontitis ist eine Erkrankung des sogenannten Zahnhalteapparates und hat einen Abbau von Zahnfleisch und Kieferknochen zur Folge. Erste Anzeichen für Parodontitis können Zahnfleischbluten und ein „schlechter Geschmack“ im Mund sein.

Entstehung von Parodontitis

 

Wie bei der Karies werden heute Bakterien als Verursacher der Parodontitis angesehen. Haben sich diese erst einmal in großer Zahl im Zahnzwischenraum und am Zahnfleischraum angesiedelt, zwingen sie den Körper zu einer Abwehrreaktion. Geschwächte Abwehrkräfteim Mund führen dann zu einer Infektion. 

Dazu muss man wissen: Der Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch ist die einzige Stelle im Körper, an der ein Teil, nämlich die Zahnkrone, außerhalb unseres durch Haut geschützten Organismus liegt und zudem ein anderer, nämlich die Zahnwurzel, direkt mit dem Blutgefässsystem verbunden ist. Dies hat zur Folge, dass unser Immunsystem an dieser Stelle besonders gefordert ist.

Unser Körper versucht sich vor dem Eindringen der Bakterien zu schützen und reagiert mit Entzündungsreaktionen. Der Abbau von Gewebe, in diesem Fall Zahnfleisch und Kieferknochen, ist die Folge. Heute weiß man, dass diese Entzündungen auch die Risiken von Erkrankungen wie Herz-Kreislauf, Schlaganfall, Arthritis, Frühgeburten und Diabetes erhöhen.

Was kann man tun?

 

Die gute Nachricht zuerst: Auch wenn die meisten Erwachsenen heute eine mehr oder weniger ausgeprägte Form parodontaler Erkrankungen haben: 90% kann mit relativ einfachen und schonenden Maßnahmen bei entsprechender regelmäßiger Nachsorge geholfen werden, die Zähne zu erhalten. Zahnfleischbluten, schlechter Geschmack aus den Zahnzwischenräumen, empfindliche Zahnhälse oder bereits sichtbarer Rückgang und Rötung des Zahnfleischs sind erste Alarmsignale. Spätestens dann sollte eine Zahnarztpraxis aufgesucht werden.

Und was sollte man lassen? Parodontitis ist ein weiterer Grund sich das Rauchen abzugewöhnen. Rauchen ist für die Bekämpfung der Parodontitis sehr schädlich, da die Immunabwehr durch eine nikotinbedingte schlechtere Durchblutung des Zahnfleischs reduziert wird.

Manche Patienten haben aber auch einen Gendefekt, der den Ausbruch und Verlauf der Erkrankung zusätzlich negativ beeinflusst.

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Wie kommen die Löcher in die Zähne?

Wie kommen die Löcher in die Zähne?

Das Wort Karies löst bei vielen Menschen Angst und Schrecken aus, da diese Zahnkrankheit mit dem ungeliebten Bohren in Verbindung gebracht wird. Aber, wie entsteht eigentlich Karies und ist diese Erkrankung zu verhindern?

Entstehung von Karies

Mit Karies wird meist das Loch im Zahn bezeichnet. Dabei ist dieses Loch lediglich das Ergebnis von Karies. Die Ursache sind Bakterien, die in der Lage sind aus Nahrungsbestandteilen, insbesondere Zucker,Säuren zu produzieren. Eine besondere Rolle spielen hierbei spezielle Bakterien die gleichzeitig den Klebstoff produzieren, aus dem sich der Zahnbelag (Plaque) aufbaut. Im Zahnbelag können sich weitere Bakterien auf der Zahnoberfläche ansiedeln. Diese brauchen zum Überleben selbst einen sauren Lebensbereich und produzieren daher ebenfalls Säure. So entsteht immer mehr Säure, die aus der Zahnoberfläche Minerale herauslöst. Der Fachmann sagt: Der Zahn wird kariös erweicht.

Was kann man gegen Karies tun?

Vorbeugen ist besser als heilen! Die moderne Zahnpflege hält eine Vielzahl von Möglichkeiten bereit, die säurebildenden Bakterien zu bekämpfen. Zähne bei denen der kariöse Prozess ein Stadium erreicht hat, in dem er nicht mehr zu stoppen ist, müssen mit einer Füllung versorgt werden. Hierfür ist dann – nach dem aktuellen Stand der Zahnmedizin – das ungeliebte Bohren unumgänglich. Damit lässt sich verhindern, dass die Bakterien bis in das Zahninnere gelangen und den Zahn soweit schädigen, dass er nicht mehr zu retten ist.

Wichtig: Die Karies auslösenden Bakterien müssen bekämpft werden, sonst geht der Kariesprozess an einer anderen Stelle weiter. Hierfür hält der Zahnarzt entsprechende Vorsorgeprogramme bereit, bei denen eine professionell ausgeführte Zahnreinigung meist am Anfang eines umfangreichen Prophylaxeprogrammes steht.

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