
In diesem Spezial zur Zahnpflege möchten wir Sie motivieren Ihre Zähne nach allen Regeln der Kunst zu pflegen. Es lohnt sich!
Lernen Sie richtig Zähneputzen!
Es ist wirklich nicht schwer! Mehr über das richtige Zähneputzen erfahren Sie hier.
Welche Bürste ist die Beste?
Aufgabe der Zahnbürste ist es Zahnbeläge und Speisereste zu entfernen. Welche das am besten macht, erfahren Sie hier.
Einmal auf die Tube drücken.
Die Zahnpasta-Auswahl ist riesig und wer auf die Tube drückt, bekommt die tollsten Farbkombinationen geboten. Worauf es bei der Wahl der Zahnpasta ankommt, erfahren Sie hier.
Helfer, die noch zu wenig genutzt werden.
Eine geeignete Zahnbürste wird schon relativ häufig genutzt. Die unterschiedlichen Helfer bei der Zahnreinigung kommen hingegen noch zu wenig zum Einsatz. Erfahren Sie mehr über:
Der richtige Zeitpunkt ist wichtig.
Nach dem Essen Zähne putzen? Diese Empfehlung kennt jeder. Doch ist sie überhaupt richtig? Lesen Sie mehr zum richtigen Zeitpunkt für das Zähneputzen.
Worauf ist bei der Kinderzahnpflege zu achten?
Die Freude über den 1. Milchzahn ist meist groß. Was viele Eltern jedoch nicht wissen: Mit dem 1. Milchzahn beginnt die Zahnpflege. Ein paar Hinweise zur richtigen Pflege von Kinderzähnen erhalten Sie hier.
Färbetabletten -der ultimative Erfolgstest.
Wie gut Sie den Zahnbelag entfernt haben, können Sie im Selbsttest ermitteln.
Es ist wirklich nicht schwer! Putzen Sie immer in der selben Reihenfolge. Zuerst die Außenflächen, dann die Innenflächen und zum Schluss die Kauflächen. Setzen Sie die Zahnbürste im 45° Winkel an Zahnfleisch und Zähne an. „Schrubben“ Sie nicht mit zu hohem Druck hin und her, sondern stellen Sie sich die Bewegung einer elektrischen Zahnbürste vor! Jeder Zahn sollte mit „rüttelnden Bewegungen“ gereinigt werden. So machen Sie hartnäckige Zahnbeläge, die am Zahnfleischsaum sitzen, locker. Danach streichen Sie die Beläge Zahn für Zahn mit sanftem Druck von Rot (Zahnfleisch) nach Weiß (Zähne) aus.
Putzen Sie täglich 2-3 mal Ihre Zähne nach den Mahlzeiten. Stellen Sie sich eine Uhr. Die optimale Putzdauer beträgt 2-3 Minuten. So können Sie sicher sein, die meisten Plaquereste entfernt zu haben.
Die Zahnbürste soll Zahnbeläge und Speisereste entfernen. Um alle Stellen im Mund zu erreichen, wählen Sie eine Zahnbürste mit mittlerem Härtegrad, mit einem kurzen Kopf, mit einem planen Borstenfeld sowie dichten abgerundeten Kunststoffborsten aus. Ein kurzer Kopf hat den Vorteil, dass man automatisch kleinere Putzbewegungen ausführt.
Die Zahnbürste wird nach dem Putzen mit Wasser gereinigt und mit dem Kopf nach oben getrocknet. „Ausgefranste“ Bürsten sollten mindestens aber alle 4-6 Wochen gewechselt werden.
Wer sich das nicht merken kann!
Seit neuestem gibt es die Indikator Zahnbürsten. Hier ist ein Teil des Borstenfeldes eingefärbt. Mit steigender Gebrauchsdauer verlieren die Borsten an Farbe und zeigen den notwendigen Bürstenwechsel an. Das gilt auch für die Bürstenköpfe von elektrischen Zahnbürsten.
Nicht die Marke der Zahnpasta, die Sie verwenden, ist entscheidend, sondern dass Sie eine verwenden, deren Inhaltsstoffe auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Fragen Sie deshalb Ihren Zahnarzt, oder entsprechend ausgebildetes Fachpersonal. Empfehlenswert ist eine Zahnpasta, die Fluorid enthält, denn sie bietet einen zusätzlichen Schutz vor Karies.
Selbst die beste Zahnbürste kann es nicht schaffen, in alle Zahnzwischenräume zu gelangen.
Mit Zahnseide gelangt man in sehr enge Zwischenräume und sogar ein wenig in die Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch. Der Umgang mit der Zahnseide erfordert etwas Übung, ist aber leicht erlernbar.
Wickeln Sie ein ca. 40 cm langes Stück Zahnseide um Ring- und Mittelfinger der einen und der anderen Hand und fügen sie die Zahnseide mit leichten „Sägebewegungen“ zwischen den Zähnen ein. Durch vorsichtiges Auf- und Abbewegen wird der Zahnzwischenraum gründlich gereinigt. Fangen Sie mit dem Oberkiefer an und machen Sie mit dem Unterkiefer weiter. Nach jedem Zahnzwischenraum wird die Zahnseide von der einen Hand abgewickelt und an der anderen Hand aufgewickelt. So haben Sie immer ein frisches Stück Faden für jeden Zwischenraum.
Welche Art von Zahnseide Sie benutzen, richtet sich nach Ihrer persönlichen Zahnsituation und Ihren Vorlieben. Gewachste Zahnseide eignet sich z.B. bei engstehenden Zähnen und Floss-Seide bei Brückenersatz und festsitzenden Zahnspangen.
Interdentalbürsten werden eingesetzt, um Zahnzwischenräume zu reinigen. Man kann damit direkt zwischen die einzelnen Zähne gehen und dort putzen.
Die Zahnzwischenraumbürste gibt es in unterschiedlichen Durchmessern und Längen. Sie wird empfohlen, wenn sie in die Zahnzwischenräume hineinpasst z.B. bei Einzelzahnimplantaten und bei kieferorthopädischen festsitzenden Geräten. Von der Wirkungsweise lässt sie sich mit einer Flaschenbürste vergleichen.
Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit! Geben Sie versteckten Bakterien, die sich meist auf dem hinteren Zungenabschnitt ansiedeln keine Chance. Zu einer erfolgreichen Mundhygiene zählt es auch seine Zunge zu reinigen. Das beugt Mundgeruch vor und beseitigt Bakterienbeläge.
Zur Reinigung gibt es speziell konstruierte Bürsten, Schaber und Reinigungsgels. Und so geht`s: Man streckt die Zunge heraus und hält sie an der Spitze fest. Dann schabt man mit dem Zungenreiniger mit leichten Druck von hinten nach vorne und bürstet den Belag von der Zunge.
Es wird in medizinisch notwendige und in kosmetische Spülungen unterschieden. Die medizinischen Spülungen werden Ihnen vom Zahnarzt empfohlen z.B. nach einer Parodontalbehandlung, nach Speicheltests oder nach Operationen.
Andere dienen auch der Fluoridierung und sollen Bakterien, Pilzen und Zahnfleischentzündungen vorbeugen.
Der medizinische Nutzen ist sichergestellt. Fluoridhaltige und bakterienhemmende Mundspülungen erhalten sie neben kosmetischen Mundspülungen gegen Mundgeruch und frischen Atem auch in Supermärkten und Drogerien.
Für eine gute Mundgesundheit benötigt man Fluoride und Mineralien. Wenn Sie säureartige Getränke (Softdrinks, Fruchtsäfte) oder Lebensmittel zu sich nehmen, putzen Sie nicht unmittelbar danach die Zähne, denn dadurch können die Zähne geschädigt werden. Säurehaltige Lebensmittel greifen den Zahnschmelz an, den der Körper in der Regel selbst wieder aufbaut. Warten Sie mit dem Putzen also eine halbe Stunde nach dem Essen, damit sich der pH-Wert wieder neutralisiert hat.
Kinder haben noch keine vollausgebildete Motorik. Deshalb sollten Eltern ihren Kindern ab dem 1. Zahn 1-2 mal täglich die Zähne reinigen. Mit zunehmenden Alter sollten Sie bis zum 8. Lebensjahr Ihren Kindern die Zähne nachputzen. Damit die Kinder ein Gefühl für die Putzdauer (3 Minuten) bekommen, empfiehlt sich eine Zahnputzsanduhr oder eine Eieruhr.
Das macht Kindern besonderen Spaß. Machen Sie den Selbsttest. Kaufen Sie sich Färbetabletten und erfahren Sie, ob Sie richtig geputzt haben. Die Färbetablette wird nach dem Zähneputzen zerkaut. Die angefärbten Stellen, die sich nicht mit der Zunge reinigen lassen, zeigen Ihnen Zahnbelag an. So können Sie genau erkennen, an welchen Stellen Sie gründlicher putzen müssen.