
Unsere Partnerzahnärzte sind Profis in der Zahnerhaltung. Je früher sie einbezogen werden, um so besser.
Die Zahnerhaltung beginnt mit einem guten Vorbeugekonzept und regelmäßigen Zahnarztbesuchen. Wenn die Karies einmal nicht früh genug erkannt wurde, stellt die moderne Zahnmedizin unterschiedliche Füllungstherapien zur Verfügung.
Erfahren Sie dazu mehr in diesem Spezial.
Fissurenversiegelung - Schutz für die Kauflächen
Wie sich der natürliche Schutz der Kauflächen verbessern lässt.
Fluoridierung - gut ist, was hart macht
Wie man Schutz gegen Karies aufbauen kann. Es gibt Möglichkeiten, den Zahnschmelz zu schützen:
Professionelle Zahnreingung - Prophylaxe
Informationen hierzu finden Sie unter Zahnwissen>>Zahnbehandlungen>>Prophylaxe.
Richtiges Zähneputzen - Reinigung der Zahnzwischenräume
Informationen hierzu finden Sie unter
Zahnwissen>>Spezial: Zahnpflege.
Individualprophylaxe für Kinder und Jugendliche
Vorbeugen ist besser als Bohren. Was Kinder und Jugendliche tun können.
Ein Loch im Zahn - welche Füllung?
Es gibt verschiedene Füllstoffe. Welche Materialien verwendet werden.
Kunststoff-Füllungen (Komposit-Füllungen)
Wurzelbehandlung
Informationen hierzu finden Sie unter Zahnwissen>>Zahnbehandlungen>>Wurzelbehandlung.
Parodontosebehandlung
Informationen hierzu finden Sie unter Zahnwissen>>Zahnbehandlungen>>Parodontalbehandlung.
Unter dem Begriff „Fissuren“ versteht man Spalten, Grübchen und Furchen in der Kaufläche eines Backenzahnes. Bei einer Fissurenversiegelung werden kariesfreie Fissuren der Backenzähne mit einem Versiegelungskunststoff verschlossen. Mit dieser Maßnahme wird verhindert, dass sich Bakterien und Speisereste in die kleinen Rillen festsetzen und dort Karies entsteht. Die Versiegelung ist absolut schmerzfrei. Die Versiegelungen werden durch den Zahnarzt bei jeder Vorsorgeuntersuchung untersucht und werden bei Defekten erneuert.
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Als vorbeugende Maßnahme und Schutz gegen Karies (Kariesprophylaxe) werden die Zähne fluoridiert. Die Fluoride sind für den Aufbau der Knochen und der Zähne nützlich. Fluorid ist in Zahncremes, Tabletten und Trinkwasser (z. B. in der Schweiz) enthalten. Zudem empfiehlt die Informationsstelle für Kariesprophylaxe fluoridiertes Speisesalz zu verwenden (Quelle: DZW). Der Zahnarzt benutzt höher konzentrierte Fluoridgele und –lösungen, um eine kariesvorbeugende und schmelzhärtende Wirkung an den Zähnen zu erzielen. Durch eine Fluoridierung kann eine beginnende Karies gestoppt werden (Remineralisierung).
Zahncremes sind im Handel mit unterschiedlichen Fluoridzusätzen
und –konzentrationen zu erhalten. Aminfluorid, Natriumfluorid und Zinnfluorid sind als häufigste Inhaltsstoffe in den Zahncremes zu finden. Der Fluoridgehalt in Kinderzahnpasten ist sehr gering gehalten (ca. 500 ppm – Parts per million), wohin gegen die Erwachsenzahncreme die bis zu dreifache Menge an Fluoriden enthält (ca. bis 1500 ppm – Parts per million). Deshalb ist unbedingt darauf zu achten, dass Kinder ab dem sechsten Lebensjahr, hier wachsen die ersten bleibenden Backenzähne im Kindergebiss dazu, eine Juniorzahnpasta oder eine Erwachsenenzahncreme benutzen. Da der Zahnschmelz nach dem Durchbruch des Zahnes durch das Zahnfleisch noch nicht voll ausgehärtet ist, besteht hier ein hohes Kariesrisiko.
Fluoridgele haben eine höhere Konzentration als Zahncremes und sollten nur einmal in der Woche zusätzlich benutzt werden. Die Fluoridgele sind nur in der Apotheke erhältlich. Sie kommen meist bei Kindern und Jugendlichen zur Anwendung, können jedoch bei hoher Kariesanfälligkeit bei Erwachsenen durchaus sinnvoll sein.
Zu den wirksamsten Behandlungen zur Vermeidung von Karies zählt die Fluoridierung der Zähne beim Zahnarzt. Die Fluoridierung kommt vor allem bei Kindern und Jugendlichen im Alter zw. 6 – 18 Jahren und bei professionellen Zahnreinigungen zum Einsatz. Bei sehr hohem Kariesrisiko kann eine Fluoridierung auch mehrmals im Jahr beim Zahnarzt durchgeführt werden. Sie ist vollkommen schmerzfrei.
Vorsorge heißt nicht nur Vorbeugung vor Erkrankung, sondern auch Früherkennung.
Für Schwangere ist es selbstverständlich, dass sie während ihrer Schwangerschaft regelmäßig zur Vorsorge gehen. Die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung wird jedoch immer noch nachlässig gehandhabt. Mit Einführung des Bonusheftes bei gesetzlich Versicherten ist zumindest die Zahl der „Zahnarztmuffel“ etwas gesunken. Nimmt man regelmäßig den Kontrolltermin beim Zahnarzt war, so wird diese Kontinuität mit einem höheren Zuschuss bei Zahnersatz belohnt. Das gilt nicht nur für Erwachsene sondern auch für die Kinder.
Außerdem sinkt das Risiko eine Karies oder Parodontose zu spät zu erkennen.
Speziell ausgebildetes zahnärztliches Personal kümmert sich täglich in der Zahnarztpraxis, um die Belange der Patienten in puncto Zahn- und Mundhygiene und nicht zuletzt werden Tipps zur richtigen zahngesunden Ernährung gegeben.
Mundhygienestatus – durch das Anfärben der Zähne kann die Prophylaxeassistentin die Defizite in der Mundhygiene (Beläge auf und zwischen den Zähnen) aufzeichnen. Außerdem wird dokumentiert, wieviel Blutungen am Zahnfleisch gemessen wurden, ob Zahnstein und in welcher Menge er vorhanden ist. Sie wird die Ergebnisse mit dem Patienten besprechen und ihn eingehend beraten.
Professionelle Zahnreinigung – wesentlich aufwändigere und gründlichere Reinigung als lediglich die Zahnsteinentfernung. Zum Download "7 Schritte zum neuen Lächeln" - Informationen zur Professionelle Zahnreinigung.
Unter Individualprophylaxe versteht man vorbeugende Maßnahmen zur Zahnerhaltung, die ganz individuell auf eine bestimmte Person abgestimmt sind.
So sollten sich Kinder und Jugendliche zweimal im Jahr zur Verhütung von Zahnerkrankungen und zur Verbesserung der Mundhygiene in der Zahnarztpraxis untersuchen lassen. Bei gesetzlich Versicherten, die das sechste, aber noch nicht das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, ist die Inanspruchnahme kostenlos.
Diese Prophylaxe erfolgt in mehreren Sitzungen.
Es erfolgt die Beurteilung der Mundhygiene und es wird der Zustand des Zahnfleisches überprüft. Das Anfärben der Zähne ist bei dieser Maßnahme Standard. Danach werden die Kinder und Jugendlichen individuell an ihren Gebisszustand angepasst zu einer effektiven Mundhygiene angeleitet. Zusätzlich gibt es noch Ernährungstipps. Abschließend werden die Zähne fluoridiert. Außerdem wird bei den Kindern und Jugendlichen bei Backenzähnen eine Fissurenversiegelung vorgenommen.
Bei einer routinemäßigen Vorsorge beim Zahnarzt wird festgestellt, dass man ein Loch (Karies) im Zahn hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Loch zu füllen. Letztendlich entscheiden der Patient und der Zahnarzt zusammen, was für ein Füllstoff verwendet wird. Die Entscheidung für das richtige Material wird vom jeweiligen Zustand des Gebisses (ist der Patient Knirscher?), dem Gesundheitszustand (Allergiker) oder/und dem Kostenaufwand abhängig gemacht. Nicht zuletzt ist auch zu berücksichtigen, ob der Patient eine zahnfarbene weiße Füllung (Komposit-Füllung) möchte.
Für Füllungen im Seitenzahnbereich (Backenzähne und Vorbackenzähne) stehen verschiedene Materialien zur Verfügung. Diese sind Amalgame, Kunststoffe und im zahntechnischen Labor hergestellte Füllungen aus Edelmetall oder Keramik (Inlays). Für die Frontzähne benutzt der Zahnarzt Kunststoff, da Amalgam oder Gold nicht zahnfarben sind.
Amalgam zählt zu den plastischen Füllungsmaterialien und ist ein Gemisch aus verschiedenen Metallen wie Silber, Kupfer, Indium, Zinn, Zink und Quecksilber. Nach dem Vermischen der Bestandteile entsteht eine weiche, knetbare Masse, die nach kurzer Zeit zu einer festen Masse aushärtet. Silberamalgam ist ein einfach zu verarbeitendes Material und wird in puncto Haltbarkeit und Festigkeit von vielen Zahnärzten auch heute noch eingesetzt.
Die Kosten für eine Amalgamfüllung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Komposit-Füllungen sind ein Gemisch auf anorganischen Füllkörpern und organischen Bestandteilen (kleinste Keramik-, Glas- und Quarzpartikel). Diese Materialien werden zusammen mit speziellen „Klebern“ (Adhäsiven) im Zahn eingebracht und schichtweise lichtgehärtet (spezielle UV-Lampe). Die Komposit-Füllung ist mittlerweile ebenso belastbar wie die Amalgamfüllung. Aus kosmetischer Sicht erfüllt die Komposit-Füllung alle Kriterien, da die heutigen Materialien in jeder Zahnfarbe erhältlich sind. Durch die Aushärtung der verschiedenen Schichten ist diese Füllungsart mit einem größeren Zeitaufwand verbunden als die Amalgamfüllung. Sie kann jedoch auch wie die Amalgamfüllung in einer Sitzung beim Zahnarzt fertig gestellt werden.
Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht getragen. Besteht jedoch eine nachgewiesene Amalgamallergie (Allergiepass) oder eine schwere Niereninsuffizienz, so werden die Kosten übernommen (bitte dem Zahnarzt vor Beginn der Behandlung mitteilen).
Eine Aufbaufüllung (auch Stumpfaufbau genannt) ist eine vorbereitende Füllung. Der Zahn kann nicht mehr mit einer normalen Füllung versehen werden, da das Loch (der Defekt) zu groß ist, sondern er benötigt eine Krone. Die Haltbarkeit dieser Füllungen ist begrenzt, da sie lediglich dafür gedacht sind, den Zahn bis zur Überkronung zu stabilisieren.
Gold eignet sich besonders gut zur Wiederherstellung eines durch Karies befallenen Zahnes. Es ist fest und schmiegsam zugleich und wird von keinen im Mund vorkommenden chemischen Einflüssen angegriffen. Da reines Gold für den Kaudruck zu weich ist, wird es mit anderen Metallen wie z. B. Platin und Silber gemischt.
Für die Herstellung eines Goldinlays, meist im Backenzahnbereich, wird das „Loch im Zahn“ (die Karies) vom Zahnarzt entfernt. Die dann „sogenannte Kavität“ wird in eine kastenförmige Form gebracht und nach Abschluss der Vorbereitung werden zwei Abdrücke genommen. Diese Abdrücke werden in das zahntechnische Labor gegeben. Das Labor stellt dann in einem aufwändigen Verfahren das Inlay her, das die Kavität wieder verschließt. In der Zwischenzeit bekommt der Patient eine provisorische Füllung, damit der Zahn geschützt ist. Der Zahnarzt benötigt somit eine zweite Sitzung, um das Inlay anzuprobieren und festzukleben. Die Ränder werden meist in einer gesonderten Sitzung anpoliert, damit der Patient eine glatte Oberfläche spürt.
Die Kosten für Goldinlays werden nur anteilig (in Höhe einer Amalgamfüllung) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn der Zahn einen Defekt hat. Ansonsten sind Inlays reine Privatleistungen, die der Patient selbst zahlen muss.
Für die Füllungstherapie mit einem Keramikinlay ist der Behandlungsablauf der gleiche, wie unter dem Punkt Goldinlay beschrieben. Gegenüber Goldinlays haben Keramikinlays den Vorteil der natürlichen Zahnfarbe (wird vom Zahnarzt vorher genau bestimmt). Ihr Vorteil gegenüber Amalgamfüllungen besteht in der biologischen Verträglichkeit. Die Kosten für Keramikinlays werden anteilig (in Höhe der Amalgamfüllung) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn der Zahn einen Defekt hat. Ansonsten sind sie vom Patienten privat zu zahlen. Die Keramikinlays sind im Gegensatz zu Goldinlays teurer, da sie wesentlich aufwändiger im zahntechnischen Labor herzustellen sind.
Eine preiswertere Alternative bietet das Kunststoffinlay. Es liegt von seiner Stabilität zwischen der Kunststoff-Füllung und dem Keramikinlay. Auch hier liegt der Vorteil in der natürlichen Zahnfarbe. Es besteht aus sogenannten „Komposit“ (s. auch Kunststoff-Füllung) oder hat zusätzlich Anteile von keramischen Partikeln, um es stabiler gegenüber dem Kaudruck zu machen. Die Kosten für Kunststoffinlays werden nur anteilig (in Höhe der Amalgamfüllung) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn der Zahn einen Defekt hat. Ansonsten sind sie vom Patienten privat zu zahlen.