
Nachfolgend haben wir eine Sammlung gebräuchlicher Fachbegriffe zusammengestellt. Zur Begriffserklärung gelangen Sie durch einen Klick auf den jeweiligen Buchstaben.
KAI-Technik, KCP, Karies, Kariestherapie, Kariesrezidiv, Karies-Risiko-Test, Kariös, Kariogen, Kariogenität, Kaumuskel, Kavität, Keramik-Inlay, Kiefer, Kieferorthopädie, Knirschen, Knirscherschiene, Knochenaufbau, Kofferdam, Komposit, Konkrement, Konuskrone, Korrekturabdruck, Kreuzbiss, Krone, Kürettage
Palatinal, Panorama-Röntgenaufnahme, Paradont, Parodontaler Screening Index (PSI), Parodontalbehandlung, Parodontitis, Parodontose, Periapikal, Perikymatien, Perkussionstest, Pfeilerzahn, Plaque, Plastische Füllungen, Plombe, plombieren, polieren, Politur, Prämolaren, Präparation, Prophylaxe, Prothese, Provisorische Krone/Brücke, Pulpa, Pulpitis
Sattelfüllung, Scaler, Scaling, Schmelz, Schmerzen, Schneidezahn (Schneidezähne), Schraubenaufbau, Schweigepflicht, Schwefelwasserstoff, Sedierung, Seitenzähne, Sekundärkaries, Sensible Zähne, Sigmatismus, Sinusitis, SM-Test, Sofortimplantat, Speichel, Stahlkrone, Stationäre Behandlung, Stiftkrone, Streptococcus mutans, Stumpfaufbau, Subgingival, Sublingual, Süßstoffe, Systematische Zahnfleischbehandlung, Systemisch
Zähneknirschen, Zahn, Zahnärztekammer, Zahnarzt, Zahnbelag, Zahnbürste, Zahnersatz, Zahnextraktion, Zahnfarbe, Zahnfleisch, Zahnfleischtaschen, Zahnhals, Zahnhalteapparat, Zahnkrone, Zahnnerven, Zahnpasta, Zahnpulpa, Zahnseide, Zahnschmelz, Zahnstatus, Zahnstein, Zahnwurzel, Zahnzwischenräume, Zement, Zinnfluorid, Zuckeraustauschstoffe, Zungenschaber, Zyste (Kieferzyste)
Abdruck
Zahnärztliches Verfahren zur genauen Abformung der Kiefer oder Zähne, welches später die Mundsituation auf einem sog. Modell außerhalb des Mundes wiedergibt.
Abrasion
Abnutzung der Zähne, verursacht durch häufiges Zähneknirschen oder Pressen meist nachts während des Schlafs.
Abszess
Eiteransammmlung, die durch Bakterien verursacht wird.
Adhäsivtechnik
Befestigung von Zahnersatz durch Kleben.
Adrenalin
Hormon mit lebenswichtigen Funktionen, wie z. B. Zusammenziehung der Hautgefäße und Erweiterung der Herzkranzgefäße. Dadurch wird der Blutfluss des Körpers und die Speichelausstoßung reguliert. In der Zahnmedizin ist Adrenalin ein häufiger Zusatz von Lokalanästhetika, indem es durch seine gefäßverengende Wirkung den raschen Abtransport des Betäubungsmittel verhindert und so zur Verstärkung der Wirkung beiträgt und eine Blutleere im Operationsgebiet herstellt.
Ah-Linie
Begrenzung zwischen harten und weichem Gaumen, wichtig bei Vollprothesen.
Air-Flow-System
Pulverstrahlsystem zur Entfernung von Genuss- und Nahrungsmittelverfärbungen auf den sichtbaren Zahnflächen. Greift den Zahnschmelz nicht an.
Amalgam
Legierung des Quecksilbers mit anderen Metallen. Wird als Füllungsmaterial bei Zahnschäden im nicht sichtbaren Zahnbereich benutzt.
Angst
Viele leiden unter einem Angstgefühl, wenn sie zum Zahnarzt gehen. Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten seine Angst zum bekämpfen z. B. mit Hypnose, Akupunktur, Dämmerschlaf, Narkose und verschiedenen Entspannungstechniken.
Ankerzahn
Gesunder, stabiler, körpereigener Zahn, der als Befestigung von Brücken oder Prothesen dienen kann.
Aphthen
Mundschleimhautveränderung, weißer Fleck mit rotem Rand. Tritt immer wieder unregelmäßig auf.
Aplasie
Fehlbildung des Zahnschmelzes in Form oder Farbe.
Approximalkaries
Karies der Zahnzwischenräume, verursacht durch Engstand der Zähne oder durch ungenügende Reinigung.
Atrophie
Rückbildung des Kieferknochens, meist bedingt durch Nichtgebrauch, Alter und Krankheit.
Backenzahn
hinterer Backenzahn, Mahlzahn, lat. Bezeichnung für die Mahlzähne des menschl. Ober-und Unterkiefers.
Bakterien
Kleinstlebewesen ohne echten Zellkern. In der Mundhöhle lebende Bakterien bilden mit der Zeit fest haftende Beläge, Plaque, auf den Zahnoberflächen.
Behandlungsvertrag
Ein Dokument, welches rein rechtlich als Dienstvertrag gilt und den Arzt schriftlich bindet eine Heilbehandlung durchzuführen. Analog dazu wird der Patient verpflichtet, das Honorar zu bezahlen. Dieser Vertrag kommt zustande, wenn der Patient die Behandlung zulässt.
BEL
Auch BEL II. Ein deutschlandweit einheitliches Verzeichnis, welches für zahntechnische Behandlungen zulässige Höchstpreise bestimmt und auf dessen Basis mit gesetzlich versicherten Patienten abgerechnet wird.
Belag
Verunreinigungen der Zahnoberfläche, zu unterscheiden zwischen weicher Plaque und hartem Zahnstein.
BEMA
Auch BEMA-Z, Kurzform für Bewertungs-Maßstab. Vorgabe für kassenzahnärztliche Sachleistungen bei gesetzlich Versicherten. Wird über Punktwerte berechnet.
Biofilm
Eine Schicht aus Schleim, die Mikroorganismen enthält und fest am Zahn klebt. Schutzfilm zur Verhinderung von Zahnschäden z.B. durch Nahrung. Der Biofilm ist sehr widerstandsfähig, er kann nicht mechanisch, aber durch antibakterielle Mundspüllösungen zerstört werden.
Biopsie
Entnahme und Untersuchung von Gewebe aus der Mundhöhle zum Zweck der Abklärung, ob ein Tumor gutartig oder bösartig ist.
Biss
Zusammentreffen der oberen auf die untere Zahnreihe. Unterschieden wird normalem Biss bei gleichmäßig geformten Kiefern, Rückbiss bei zu großem oder vorgelagertem Oberkiefer, Zwangsbiss, wenn die unteren Schneidezähne hinter die oberen beißen, Rückbiss, wenn der Oberkiefer zu groß oder vorverlagert ist, Vorbiss, wenn die unteren Frontzähne über die oberen beißen.
Bissanomalie
Falsche Ausrichtung der oberen und unteren Zähne - sollte kieferorthopädisch korrigiert werden.
Bleaching
Bleichen von Zähnen, chemische Behandlung der Zahnoberfläche zur Aufhellung des Zahnschmelzes. Es gibt unterschiedliche Methoden.
Bonusheft
Nachweisheft für Kassenpatienten über jährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt. Wer ein Bonusheft führt, bekommt 50% Zuschuss auf Zahnersatz. Bei einem über 5 Jahre lückenlos geführten Bonusheft beträgt der Zuschuss 60%, bei 10 Jahren 65%.
Brackets
Befestigungselemente einer festen Zahnspange in der Kieferorthopädie. Sie werden durch spezielle Klebetechniken mit der Oberfläche des Zahns verbunden.
Brücke
Festsitzender Zahnersatz, der von einem gesunden Zahn eine Zahnlücke zum nächsten überbrückt und vom Restgebiss gestützt wird. Sie werden genutzt, um Lücken zu schließen.
CAD/CAM-Technik
Computergestützte Gestaltung (computer aided design) und computergestützte Anfertigung (computer aided facturing) von Gegenständen. Wird in der Zahntechnik ebenfalls eingesetzt.
CMD (cranio-mandibuläre Dysfunktion)
Erkrankung des Kausystems, welche in einem Bezug zu Symptomen im Kopf-Hals-Nackenbereich stehen. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten z. B. Schienentherapie, Medikation, Chirurgie, Hypnose, Stressmanagement und Verhaltenstherapie.
Calcium
Ein im Speichel vorkommendes Mineral, das Kaugummi oder Zahnpasta zugesetzt wird. Sorgt für die Remineralisierung des Zahnschmelzs.
Calciumfluorid
Schwer lösliche chemische Verbindung. Bildet sich bei Anwendung von fluoridhaltiger Zahnpflegemittel auf der Oberfläche des Zahns. Wirkt als Schutzschicht für den Zahn.
Checkbiss
Bestimmung der Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer in Ruhe und Funktion mit speziellen Formen.
Chirurgie
Die Lehre der operativen Behandlung krankhafter Störungen z. B. Weisheitszahnextraktionen oder Wurzelspitzenresektionen.
Chipkarte
Krankenversichertenkarte als Nachweis der Gesetzlichen Krankenversicherung. Bei nicht Vorlage der der Krankenversicherungskarte besteht kein Anspruch auf Behandlung.
Chlorhexidin
Beliebte Mundspüllösung in der Zahnmedizin, wird kurzfristig angewendet bei Parodontose und nach OP´s.
Composites
Füllmaterialien aus Kunstharz und Kunststoff, in die winzige Quarzpartikel eingebracht sind. Werden direkt in Zahnloch eingebracht und schichtweise mit UV-Licht ausgehärtet. Vor allem im sichtbaren Bereich der Schneide- und Eckzähne verwendet als ästhetische Restauration.
3-D-Implantatdiagnostik
Implantatplanung mit Hilfe von Schienen und CT bzw. DVT.
Dazzler
Verzierungen aus Goldfolie, die mit Hilfe von ätzetechnikartigen Verfahren auf die Zähne aufgeklebt werden. Der Zahnarzt kann Dazzler jederzeit entfernen.
Dekortikation
Ein operativer Eingriff mit der Absicht, die Durchblutung im angegriffenen Kieferknochen anzuregen und so den Heilungsprozess zu unterstützen.
Demastikation
Eine Beschädigung an der Kaufläche des Zahnes, entsteht durch schleifenden Effekt bestimmter Lebensmittel, die Oberflächen überproportional abreiben.
Demineralisation
Erheblichen Mangel an Mineralien, meist durch Säuren verursacht.
Dens natalis
Ein sehr seltenes Phänomen, bei dem ein Baby bereits mit Zähnen auf die Welt kommt.
Dentallabor
Spezielles Labor, in dem Zahntechniker Zahnersatz oder Geräte zur Behandlung des Kiefers anfertigen und reparieren.
Dentin
Das Zahnbein bzw. die harte, Mineralien-Enthaltende Substanz, die sich unter dem Zahnschmelz befindet, aber das Zahnmark – die Pulpa – umhüllt. Dentin macht den größten Teil des Zahnes aus und verhilft ihm auch zu seiner charakteristischen Form, anders als der Schmelz ist es nicht so hart und damit kariesgefährdeter. Es kann lebenslang neu gebildet werden und setzt sich zu 70% aus anorganischen, zu 20% aus organischen Bestandteilen und 10% aus Wasser zusammen und wird durchzogen von Dentinkanälchen. Diese sind – wie das gesamte Dentin – sehr anfällig, man sollte nicht mit zu hohem Druck auf sie einwirken, da es zu Verformungen und Schmerzen kommen kann.
Dentition
Der in Etappen ablaufende Durchbruch der Zähne, der im Normalfall zwischen dem 5. bis 7. Lebensmonat einsetzt und zwischen 17 und 24 Jahren beendet ist. Später dran sein könnten allerdings noch die Weisheitszähne.
Desensibilierung
Behandlung von überempfindlichen Zähnen.
Diastema
Lücke zwischen zwei Zähnen, die nicht durch Zahnverlust entstanden ist. Häufig zwischen den oberen mittleren Schneidezähnen
Druckstellen
Zahnersatz verursacht oft bei älteren Menschen Druckstellen, Grund hierfür ist die schlecht sitzende Prothese. Fehlen die Zähne, verändert sich der Kieferknochen langsam und bildet sich wegen der fehlenden Belastung zurück. Diese Veränderung führt zu Passungenauigkeiten des losen Zahnersatzes und damit zu Druckstellen.
Eckzahn
3. Zahn von der Mitte nach hinten gezählt im Ober- und Unterkiefer. Gehört zu den Frontzähnen. Gleiche Bezeichnung bei Milchzähnen und im bleibenden Gebiss.
Einlagefüllungen
Auch Inlay oder Gussfüllung genannt. Ersatz von fehlender Zahnhartsubstanz durch eine feste Füllung. Sie wird aus Metall, Keramik oder Kunststoff hergestellt. Haben lange Lebensdauer, sind aber wesentlich teurer als Amalgam.
Einschleifen
Einschleifung von Zähnen oder Zahnersatz zur Harmonisierung des Zusammenbiss.
Einzelimplantat
Ein einzelner Zahn wird durch ein Zahnimplantat ersetzt. Bei einem Implantat werden die Nachbarzähne geschont, die bei einer Brücke abgeschliffen werden.
elektrische Zahnbürste
Eine elektrische Zahnbürste bedeutet nicht, dass Zahnputztechniken und die Dauer der Mundpflege vernachlässigt werden können. Ein Vorteil zu normalen Zahnbürsten ergibt sich nur, wenn nur unter gleichen Voraussetzungen geputzt wird.
Endodontie
Lehre und Behandlung von Zahninnerem und Zahnwurzel. Ziel ist Erhaltung oder Wiederherstellung des Zahns.
Engstand von Zähnen
Platzmangel für einen oder mehrere Zähne, die Zähne stehen nicht normal. Korrektur durch Entfernen einzelner Zähne möglich.
Entzündungen
Schädigung des Gewebes durch bakterielle, chemische oder thermische Reize. Symptome sind Rötungen, Schwellungen, Schmerzen, Hitze oder Funktionsstörungen.
Extraktion
Ziehen eines Zahnes.
Facette
Ein anderes Wort für Veneer. Verblendschalen aus Keramik oder Kunststoff.
Färbetabletten
Dient zur Sichtbarmachen der Plaque auf den Zahnflächen und der Mundschleimhaut.
Fehlstellung
Von einer anatomisch korrekten Stellung im Zahnbogen abweichende Position einzelner oder mehrere Zähne.
Fernröntgenbild
Diagnostische Grundlage der Schädelvermessung (Kephalometrie), meist wird das in der Kieferorthopädie angewandt.
Festzuschuss
Bezeichnung für eine Form der Vergütung in der Gesetzlichen Krankenversicherung bei der Anfertigung oder Reparatur von Zahnersatz. Dieser richtet sich nach der Befundsituation des Patienten und des Bonus.
Fissur
Feine Rillen auf der Kaufläche eines Zahnes.
Fluorid
Den Zahnaufbau förderndes Mineral. Wichtige Spurenelemente die eine hohe Bedeutung für die Bildung von Knochen und Zähne haben.
Frontzahn
Sammelbezeichnung für die vorderen Schneide- und Eckzähne des Ober- und Unterkiefers.
Foetor ex ore
Mundgeruch
Funktionsabdruck
Abdruck mit einer speziellen Schablone als Basis für die Herstellung von Zahnersatz bei einem zahnlosen Kiefer.
Füllungen
Ersatz für Zahnsubstanz, die durch Karies zerstört wurde.
Gangrän
Zerfall des Zahnnervs, meistens behandelbar durch Wurzelkanalaufbereitung.
Gaumenspalte
Bei der Gaumenspalte kann der weiche Gaumen bzw. der gesamte Gaumen befallen sein. Hilfe bieten hier chirurgische und kieferorthopädische Eingriffe.
Gebiss
Gesamtheit aller Zähne des Ober- und Unterkiefers.
Germektomie
Hier wird der Zahnkeim entfernt, meistens handelt es sich um eine Entfernung der Weisheitszahnkeime aus kieferorthopädischen Gründen.
Geschiebe
Halterung als Verbindung von Zahnersatz und Restzahnbestand oder Ankerzähnen.
Geschmack
Der Geschmack wird durch die Papillen am Zungenrand und an der Zungenspitze auf die heute 5 Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und fleischig-herzhaft wahrgenommen.
Gesundheitskarte
Ist eine elektronische Patientenakte, die am 01.10.2011 eingeführt worden ist.
Gingiva
Zahnfleisch
Gingivits
Zahnfleischentzündung, wird durch Stoffwechselprodukte von Bakterien und Plaque verursacht. Merkmal ist gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, das beim Zähneputzen schnell blutet. Durch regelmäßige Entfernung von Plaque ist eine Gingivitis heilbar. Bei Nichtbehandlung kann die Gingivitis zu Parodontitis übergehen.
Glandula
Ist die Speicheldrüse, es gibt drei verschiedene Speicheldrüsen:
Guttapercha
Gummiähnliches Füllmaterial, das vor allem für Wurzelbehandlungen verwendet wird.
Habits
"Dumme Angewohnheiten" die meist unbewusst ablaufen wie z. B. Daumen- oder Fingerlutschen, Lippenbeißen, Fehlfunktion der Zunge beim Schlucken und Mundatmung.
Härtefall
Die Gesetzliche Krankenkasse prüft die Vorraussetzungen für einen Härtefall. Bewahrt gesetzlich Versicherte vor finanziellen Überforderungen. Für das Jahr 2010 gelten folgende monatliche Einkommensgrenzen für eine vollständige Kostenübernahme bei der Regelversorgung:
Haftcreme, Haftmittel
Mittel zur Befestigung von Zahnprothesen.
Halbkrone
Teilkrone, die den Zahn nicht vollständig umschließt. Bei der Behandlung wird der Zahn nicht komplett beschliffen.
Halimeter
Messgerät für Mundgeruch.
Halitose, Halitosis
Mundgeruch
Handröntgenaufnahme
Diagnostisches Hilfsmittel in der Kieferorthopädie zur Bestimmung der individuellen Wachsstumssituation.
Hasenscharte
Bezeichnung für angeborene Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Lippen-Kiefer-Gaumenspalten müssen operativ und kieferorthopädisch behandelt werden.
Heil- und Kostenplan
Auflistung der einzelnen Leistungen und voraussichtlichen Kosten für die zahnprothetische Behandlung.
Hemisektion
Chirurgische Entfernung eines Zahnteils bei mehrwurzligen Zähnen. Wurzelbehandlung zum Aufbau eines "Stützpfeiler" ist Voraussetzung.
Hochfrequenztherapie
Behandlung mit hochfrequenten Wellen, wie Kurzwellentherapie, Ultrakurzwellentherapie, Mikrowellentherapie. In der Zahnheilkunde von untergeordneter Bedeutung.
Hochglanz
Glatte Oberflächenstruktur eines Werkstoffes, wird durch Polieren erreicht. Ablagerungen finden kaum Angriffsfläche und die Reinigung wird erleichtert.
Horizontales Putzen
Falsche Art des Zähneputzens.
Höcker
"Spitzen" oder "Erhebungen" bei Backenzähnen. Sie greifen beim Kauen in die entsprechenden "Gruben" der gegenüberliegenden Backenzähne und zermahlen die Nahrung wie im Mörser. Die tiefsten Stellen der Grübchen bilden die Fissuren.
Hypodontie
Zu wenige Zähne im Gebiss vorhanden.
Hypnose
Veränderter Wachheitszustand, dient unter anderem der Schmerzbekämpfung.
IGeL
"individuelle Gesunheitsleistungen", Leistungen die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehören und deshalb nicht über Chipkarte abgerechnet werden können und privat bezahlen werden müssen.
Immediatprothese (Sofortprothese)
Herausnehmbarer Zahnersatz, der sofort nach dem Zähneziehen eingesetzt wird. Nach dem Abdruck werden im Dentallabor die noch vorhandenen Zähne auf dem Modell entfernt und der Zahntechniker arbeitet den entsprechenden Zahnersatz.
Impaktierter Zahn
Ein Zahn, der im Kiefer verbleibt und sich nicht nach oben hin weiterbildet, oft aus Platzmangel, z.B. Weisheitszahn. Solange dieser impaktierte Zahn keine Beschwerden verursacht, sollte er im Kiefer belassen werden.
Implantat
Verankerter Stützpfeiler im Kieferknochen, meist aus Titan. Dient als Träger von Brücken oder Einzelkronen.
Individualprophylaxe
Professionelle Zahnreinigung, wird von ausgebildeten Personen mit speziellen Instrumenten durchgeführt. Alle Bereiche, die mit üblicher Zahnpflege nicht erreichbar sind, werden von Zahnbelag befreit.
Initialläsion
Beginnende Zahnkaries, erstes Stadium der Demineralisation des Zahnschmelzes mit kreidiger Verfärbung.
Inlay
Einlagefüllung nach Abdruck, damit wird ein Zahn verschlossen. Bestehen aus Metall, Keramik oder Kunststoff. Wird im Labor gefertigt, sind sehr stabil.
Inlaybrücken
Brücke als Zahnersatz, bei der die Pfeilerzähne aus Inlays bestehen.
Interdental
Zahnzwischenraum
Interdentalbürste
Spezielle Bürste zur Reinigung der Zahnzwischenräume.
Interkuspidation
Zusammenschluss der Oberkiefer- und Unterkieferzähne im maximalen Vielpunktkontakt.
Intrakoronal
in der Krone.
Intraoral
im Mund
Invisalign
Durchsichtige Kunststoffkappe zur Behandlung von Zahnfehlstellungen.
Inzisivus
Bezeichnung für Schneidezahn.
KAI-Technik
Ist eine Zahnbürstmethode, es werden zuerst die Kauflächen gebürstet und danach die Außen- und Innenflächen. Empfohlene Putztechnik für Kinder.
KCP
= Kinetische Kavitätenpräparation Pulverstrahltechnik zum Abtragen von beginnendem Karies.
Karies
Weltweit am weitesten verbreitete Einzelkrankheit. Wird von Bakterien verursacht, die den Zahnschmelz angreifen. Befall bevorzugt an den Kauflächen, entlang des Zahnfleischrandes und in Zahnzwischenräumen.
Kariestherapie
Kariesschäden müssen behandelt werden, um die Ausbreitung auf andere Zähne zu verhindern.
Kariesrezidiv
Wird der Karies in der Erstbehandlung mangelhaft entfernt, kann es zu einer Aktivierung einer alten, zeitweise ruhenden Karies kommen. Kann im Gegensatz zum Sekundärkaries nur im größeren Ausmaß klinisch erkannt werden.
Karies-Risiko-Test
Untersuchung des Speichels auf kariesverursachende Bakterien.
Kariogen, Kariogenität
Karies auslösend bzw. fördernd, kariesauslösende Wirkung.
Kariös
Von Karies befallen.
Kaumuskulatur
eine Vielzahl von Muskeln, die beim Kauen den Unterkiefer zum Oberkiefer ziehen und wieder öffnen; Unterteilung in Mundöffner und Mundschließer
Kavität
Hohlraum, Höhlenbildung „Zahnhöhle“ bei Karies.
Keramik-Inlay
Einlagefüllung nach Abdruck, damit wird ein Zahn verschlossen. Wird im Labor gefertigt,
sind sehr stabil.
Kiefer
Besteht aus Unter- und Oberkiefer, die in der Zahnmedizin jeweils in zwei (pro Kieferhälfte), also insgesamt in vier Quadranten unterteilt werden.
Kieferorthopädie
Die Kieferorthopädie ist das Fachgebiet der Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer, Zahn- und Kieferanomalien und deren Behandlung. Es geht um Erkennung von Fehlentwicklungen im Kiefer- und Gesichtsbereich und deren Behandlung. Die Zusammenarbeit von Zahnarzt und Kieferorthopädie ist sehr wichtig.
Knirschen
Bezeichnung für häufig unbewusstes, nächtliches Aufeinandereiben des Ober- und Unterkiefers. Kann zu Schädigungen an Zähnen und Kiefergelenken führen. Die Ursachen sind noch ungenügend geklärt, als Hauptauslöser wird Stress vermutet.
Knirscherschiene
Von Zahnarzt individuell angefertigte Schiene, die das Zähneknirschen verhindern soll.
Knochenaufbau
Wird erforderlich, wenn nicht genügend eigene Knochensubstanz für die Einpflanzung eines Implantates vorhanden ist. Zum Aufbau des vorhandenen Kieferknochens wird ein Granulat aus teilweise körpereigenem und fremdem Knochenmaterial verwendet.
Kofferdam
Gummituch zur Abschottung eines Zahnes vor Feuchtigkeit.
Komposit
Klebe- und Füllmaterial für Zahnbehandlungen.
Konkrement
Zahnstein zwischen Zahnfleisch und Zahn.
Konuskrone
Eine der Teleskopkrone ähnliche Doppelkrone, die nach oben kegelförmig zuläuft.
Korrekturabdruck
Zweiphasiger Abdruck in der prothetischen Zahnheilkunde. Nach dem Abdruck mit festem Material wird nochmals mit einem sehr dünn fließenden Material gearbeitet, um kleinste Feinheiten exakt wiederzugeben.
Kreuzbiss
Beschreibt das Verhältnis zwischen Ober- und Unterkieferzähnen, dabei stehen die Zähne des Oberkiefers außen.
Krone
Natürliche Zahnkrone, nämlich der sichtbare Teil des Zahnes, aber auch hülsenartige Auflage aus Keramik, Kunststoff oder Metall als Ersatz für die natürliche Zahnkrone.
Kürettage
Reinigen und Glätten einer Zahnwurzel mit Spezialgeräten. Auch bei einer entzündeten Zahnfleischtaschenoberfläche benutzt.
Lactobacillus
Bakterienart, die bei der Entstehung von Zahnerkrankungen eine Rolle spielt.
Langzeitprovisorium
Provisorische Versorgung von Zähnen oder Wunden während der Heilungsphase. Kann bis zu 12 Monaten dauern. Danach beginnt die dauerhafte Behandlung.
Laser
In der Medizin gibt es eine Vielzahl von Einsetzmöglickeiten des Lasers; z. B. zur Kariesprävention, Laserchirurgie, Laserpräparation, Laserscaling, photodynamische Therapie
Latrophobie
Krankhafte Angst vor einem Arztbesuch.
Läsion
Verletzung oder Störung im Zahn, auch als „Loch im Zahn“ bezeichnet.
Legierung
Gemisch aus mehreren Komponenten. Eine Komponente davon ist in der Regel ein Metall.
Leitungsanästhesie
Lokale Betäubung im Unterkiefer; es wird ein Nervenast oder Nervenast umspritzt und dadurch das gesamte Versorgungsgebiet betäubt
Leukoplakie
Veränderung der Mundschleimhaut als Vorstufe der Krebserkrankung. Zeigt sich als dicke, wässrige Schleimhautveränderung an der Wangeninnenseite, Zahnfleisch oder auf der Zunge. Muss unbedingt vom Zahnarzt untersucht werden.
Lippenbändchen
Erstreckt sich von der Mitte der Lippeninnenseite des Ober- und Unterkiefers zum Alveolarfortsatz hin, in Form einer bindegewebig-schkleihäutigen Falte.
Lokal
Örtlich begrenzt.
Lokalanästhesie
Örtliche Betäubung, meist durch eine Betäubungsspritze.
Lückenbiss
Normales Gebiss, bei dem einige Zähne fehlen.
Lutschoffener Biss
Fehlbildung, bei der die Schneidezähne nicht mehr zusammenbeißen. Ursache kann zu langes Lutschen und Nuckeln sein.
Luxation
Zahn wird aus dem Zahnfach beabsichtigt oder unbeabsichtigt herausgelöst.
Magenta-Zunge
Hauptsächlich bei Vitamin-B2/B12-Mangel auftretende tiefdunkelrote, glänzende Zunge, verbunden mit Schmerzen beim Schlucken. Gelegentlich sind auch die Lippen mit betroffen.
Makrodontie
Übergröße einzelner Zähne mit häufigem Merkmal einer Doppelbildung.
Mandibula
Fachbezeichnung für Unterkiefer.
Maxilla
Fachbezeichnung für Oberkiefer.
Metall-Inlay
Einlagefüllung nach Abdruck, damit wird ein Zahn verschlossen. Wird im Labor gefertigt, auch aus Keramik oder Kunststoff, sind sehr stabil.
Metallkeramik
Metall-Keramik-Verbundsystem, das als Kronen- oder Brückenzahnersatz verwendet wird. Basis ist ein Metallgerüst zum Einsatz, das mit Keramik verblendet wird.
Milchzähne
Zähne des ersten Gebisses von begrenzter Lebensdauer, werden noch im Kindesalter durch bleibende Zähne ersetzt.
Mineralisation
Einlagerung von Mineralstoffen in die Zähne. Dabei werden Dentin und der Zahnschmelz gehärtet.
Modellguss
Herausnehmbarer Zahnersatz für eine aus Edelmetall oder aus einer Chrom-Kobalt-Legierung hergestellte Teilprothese in einem Guss.
MOD-Füllung
Sattelfüllung, große dreiflächige Füllung.
Molar
Hinterer Backenzahn.
Multibandtechnik
Herkömmliche Variante einer festen Zahnspange.
Munddusche
Wasserstrahl zur Entfernung von Essenreste. Kein Ersatz für die Zahnpflege mit Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnseide.
Mundgeruch
Auch schlecht riechender Atem, entsteht oft bei fehlender Magensäure oder Übersäuerung des Magens, Darmproblemen, Problemen mit Nase oder Lunge, aber auch schlechter Mundhygiene. Nach dem Zahnarzt sollte ein Allgemeinmediziner zwecks Ursachenfindung aufgesucht werden.
Mundhöhle
Die Mundhöhle wird unterteilt in den Mundvorhof und die eigentliche Mundhöhle, diese wird seitlich von den Wangen und oben durch den Gaumen begrenzt.
Mundsoor
Häufig auftretende Entzündung im Mundraum, von einem Hefepilz verursacht. Erkennbar an abwischbaren gelblich-weiß oder roten Flecken auf der Schleimhaut.
Mundschleimhaut
Der gesamte Mundraum wird von zwei Arten der so genannten Schleimhaut bedeckt. Hierbei unterscheidet der Mediziner die verschieblichen Schleimhäute, diese finden sich zum Beispiel an den Lippen und die unverschieblichen Schleimhäute im Gaumen und Kieferkamm Bereich. Die Mundschleimhaut reagiert sehr empfindlich auf Einflüsse von Außen oder die des eigenen Körpers, z. B. durch Herpes.
Mundspül-Lösung
Zur Abhilfe und Ausheilung von Entzündungen im Mundraum, aber auch bei Bakterien und Pilzen einzusetzen. Es gibt Sorten, die ausschließlich für den frischen Atem sorgen und den guten Geschmack fördern. Sie sollten nicht auf Dauer angewendet werden.
Mundwasser
Gemisch aus leicht desinfizierenden Substanzen. Verleiht frischen Atem.
Oberkiefer
Auch als Maxilla bezeichnet.
Oberflächenanästhesie (Schleimhautbetäubung)
Um die Empfindung von Haut/Schleimhaut auszuschalten, durch direktes Auftragen z. B. Einpinseln, Gel oder Spray ohne Einspritzen.
Odontologie
Zahnheilkunde
Offener Biss
Ein Nicht-Zusammenbeißen aller oder einiger Zähne des Oberkiefers mit dem Unterkiefer, besonders im Schneidezahnbereich.
Okklusion
Kontakt zwischen Ober- und Unterkieferzähnen.
Oral
Den Mund, die Mundhöhle betreffend.
Oralphobie
Angst vorm Zahnarzt.
Orthodontie
Wie Kieferorthopädie. Regulierung von Zahnfehlstellungen, bei der die Behandlung überwiegend mit festsitzenden Spangen durchgeführt wird.
Osseointegration
Festes Einwachsen eines Implantats in den Knochen.
Osteoblasten
Zellen, die Knochen bilden.
Osteoklasten
Zellen, die Knochen abbauen.
Osteotomie
Durchtrennung bzw. Entfernung eines Knochenteils mittels Knochenmeißel oder Fräse; in der Zahnheilkunde wird eine Osteotomie in der Regel durchgeführt, um einen Weisheitszahn, der noch nicht aus dem Kiefer durchgebrochen ist, zu entfernen.
Osteozyten
Knochenzellen
Palatinal
Zum Gaumen hin.
Panorama-Röntgenaufnahme
Röntgenaufnahme von Ober- und Unterkiefer auf einem Bild.
Paradont
Zahnhalteapparat.
Parodontaler Screening Index (PSI)
Das PSI wird zur Früherkennung von Parodontitiden eingesetzt. Untersuchung mit einer speziellen Parodontalsonde (WHO-Sonde) zur Messung der Blutungsneigung des Zahnfleisches und Rauigkeiten der Zahnoberfläche.
Parodontalbehandlung
Komplexe Maßnahmen zur Behandlung des erkrankten Zahnhalteapparates.
Parodontitis
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnbettes. Umgangssprachlich auch Parodontose genannt. Wird von bestimmten Bakterien im Zahnbelag verursacht. Parodontitis-Schäden sind nicht völlig reparabel.
Parodontose
Fälschlicherweise wird der Begriff Parodontose im Volksmund häufig als eine Zahnfleischentzündung benutzt, das hat nichts damit zu tun. Ist eine entzündungsfreie und auch altersbedingte Rückbildung des Zahnhaltesapparates. Wird auch als Zahnbettschwund bezeichnet.
Periapikal
Beschreibt die Umgebung der Wurzelspitze.
Perikymatien
Im Zahnschmelz gebildete Wachstumrillen.
Perkussionstest
Klopfen mit einem metallischen Gegenstand an die Stelle einer vermuteten Komplikation. Eine konkrete Diagnose im zweiten Schritt unbedingt notwendig.
Pfeilerzahn
Befestigungszähne für feste oder lose Brücke. Bei dieser Art des Zahnersatzes werden zwei gesunde Zähne angeschliffen, damit ein angegriffener Zahn überkront werden kann.
Plaque
Zäher, weißlicher Zahnbelag, setzt sich auf den Zahnoberflächen, vor allem am Zahnfleischrand entlang fest. Besteht zum größten Teil aus Bakterien. Kann durch gründliches Zähneputzen entfernt werden. Aus Plaque entsteht Zahnstein, das schafft die Zahnbürste nicht mehr.
Plastische Füllungen
Plastische Füllungen bestehen aus verschiedenen Werkstoffen, meist Amalgame oder auch Komposite. Diese Füllungen sind beim Einbringen noch verformbar und lassen sich leichter verarbeiten.
Plombe, plombieren
Bleiverschluss, umgangssprachlich für Füllung eines Zahnes.
polieren, Politur
Glätten, Glättung, Glanz, Verfeinerung. Mit verschiedenen Polierinstrumenten und einer Politur wird der Zahn geglättet. An den glatten Oberflächen können Verunreinigungen/Plaque weniger gut anhaften.
Prämolaren
Vordere Mahlzähne, kleine Backenzähne. Liegen im bleibenden Gebiss. Sind im Milchgebiss nicht angelegt.
Prognathie
Begriff für das Hervorstehen der beiden oberen Frontzähne und der Nasenbasis.
Präparation
Beschleifung eines Zahns.
Prophylaxe
Versuch der Vermeidung von Krankheiten. Bezeichnet auch eine Maßnahme zur Reinigung der Zähne, Zahnoberflächen. Die weichen Zahnbeläge werden entfernt, die Zähne poliert und mit einem schützenden Gel überzogen.
Prothese
Hilfsmittel als Ersatz einiger oder aller Zähne auf Kunststoff- oder Metallbasis. Die Zähne können aus Kunststoff oder Porzellan gefertigt sein.
Provisorische Krone/Brücke
Verschluss für vorbereitete Zähne vor Versorgung mit Zahnersatz. Soll Beschädigungen bis zur endgültigen Versorgung vermeiden. Besitzt nicht die Festigkeit wie der endgültige Zahnersatz.
Pulpa
Zahnmark, das Weichgewebe, das das Innere des Zahns ausfüllt. Enthält Nerven und Blutgefäße.
Pulpitis
Zahnmarkentzündung, kann zu starken Schmerzen führen.
Quadrant
Bezeichnung für eine Kieferhälfte. Das Gebiss des Menschen ist in insgesamt 4 Teile aufgeteilt. Oberkiefer und Unterkiefer stellen je zwei Quadranten dar.
Quecksilber
Quecksilber ist das einzige Metall, das bei normalen Bedingungen flüssig ist und bereits bei Zimmertemperatur verdampft. Es kommt in Amalgam vor, das meist mit Silber vermischt als Zahnfüllung verwendet wird. Bis heute konnte keine Gesundheitsschädigung durch Amalgamfüllungen wissenschaftlich nachgewiesen werden, dennoch sind sie für Allergiker, Kinder oder Schwangere nicht zu empfehlen.
Quickwert
Wichtiger Wert z.B. bei Zahnextraktionen; er gibt die Blutgerinnungszeit an; wichtig bei Patienten, die Medikamente für die Blutgerinnung einnehmen, z. B. Marcumar, ASS. Ab einem Quickwert von 30% ist eine Zahnextraktion ohne Risiko einer längeren Nachblutung möglich.
Rachitis
Kritische Mangelkrankheit an Vitamin D, die vor allem bei Kindern vorkommt. Gefahr für Knochen und Zähne, kann Folge einseitiger Ernährung oder von zu wenig Sonnenlicht sein.
Radix
Zahnwurzel.
Randspalt
Abstand zwischen Füllung und Zahn. Bereich, indem sehr schnell Karies entstehen kann.
Raucherbelag
Beim Inhalieren von Tabakrauch werden Pigmente frei gesetzt. Diese setzen sich an den Zähnen fest und verursachen den störenden, bräunlich-gelben Raucherbelag.
Davon wird die Zahnsubstanz und das Zahnfleisch angegriffen.
RDA-Wert
Maß für die Schleifstärke einer Zahnpasta.
Reflux
Sodbrennen, saures Aufstossen nach dem Essen; der sauere Magensaft ist Gift für Kehlkopf, Zähne und Atemwege: die hochsteigende Magensäure kann die Stimmbänder, den Zahnschmelz ruinieren und eine Bronchitis verursachen.
Reihenextraktion
Bei einem Engstand im Kiefer werden im Wachstumsalter teilweise die Zähne, meistens Backenzähne entfernt.
Remineralisation
Wiedereinlagerung von Mineralstoffen in die Zähne.
Replantation
Wiedereinpflanzung eines ausgefallenen Zahnes.
Retention
Zahn, wenn der zwar richtig im Kiefer liegt, aber nicht in die Mundhöhle durchbricht.
Die häufigste dieser Formen sind die Weisheitszähne.
Retrognathie
Zurückstehen des Kinns.
Root Planing
Glättung der Zahnwurzel.
Sattelfüllung
Siehe auch MOD-Füllung.
Scaler
Hakenförmiges Schabeinstrument, vor allem zur Zahnsteinentfernung.
Scaling
Im Rahmen einer parodontologischen Behandlung wird die Zahnoberfläche gereinigt.
Schmelz
Der Schmelz ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers. Er bildet die äußere Schicht einer Zahnkrone und ist härter als Stahl! Schmelz, der durch Beschädigung wie Karies beschädigt wurde, kann nicht wieder nachgebildet werden.
Schmerzen
Zahnschmerz ist meistens der Anlass für den Zahnarztbesuch. Dann ist es schon zu spät, denn Schmerz ist ein Zeichen für eine Schädigung des Gewebes. Und dadurch werden die Nerven gereizt. Zahnschmerzen kommen in der Regel von fehlendem Zahnschmelz, Karies oder Entzündungen wie Parodontitis.
Schneidezahn, Schneidezähne
Frontzähne im menschlichen Gebiss, haben nur eine Zahnwurzel. Jeweils 4 Stück im Ober- und Unterkiefer.
Schraubenaufbau
Verankerung von Kronen oder Füllungen mittels Schraube(n); bei devitalen Zähnen durch im Wurzelkanal befestigten Schrauben; bei vitalen Zähnen durch kleine Dentinschräubchen (parapulpäre Stifte).
Schweigepflicht
Arztgeheimnis, Berufsgeheimnis; für Angehörige bestimmter Berufe bestehende Verpflichtung, Geheimnisse, die ihnen in Ausübung ihres Berufes oder Amtes anvertraut wurden, nicht von sich aus zu offenbaren.
Schwefelwasserstoff
Übelriechende Substanz, die unter anderem für Mundgeruch verantwortlich ist.
Sedierung
medikamentöse oder verbale Beruhigung eines Patienten vor zahnärztlichen Eingriffen.
Seitenzähne
Bezeichnung für Backenzähne, werden aufgeteilt in große und kleine Backenzähne, die sog. Molaren und Prämolaren.
Sekundärkaries
Karies, der zwischen Füllung und Zahn entstehen kann.
Sensible Zähne
Zähne reagieren schmerzhaft, wenn die empfindlichen, weichen Zahnhälse freiliegen. Sie entstehen meist durch die falsche Putztechnik oder Verwendung einer harten Zahnbürste und einer stark abrasiven Zahnpasta.
Sigmatismus
Lispeln, Stammeln, Sprachstörung der Aussprache von S-Lauten und deren Lautverbindungen (sp, st, spr)
Sinusitis
Eigentlich: Entzündung der Nasennebenhöhlen, in der Zahnheilkunde häufig mit einer Kieferhöhlenentzündung gleichgesetzt. Die Erreger sind in der Regel Viren, Bakterien oder Pilze.
SM-Test
Bakterientest auf den Keim Streptococcus mutans.
Sofortimplantation
Einsetzen eines Implantats unmittelbar im Anschluss an die Entfernung eines eigenen Zahnes. Erfolgt in der Regel bei Verlust von Frontzähnen.
Speichel
Speichel ist eine flüssige Substanz, die von den Speicheldrüsen der Mundhöhle produziert wird. Neben Wasser enthält Speichel Mineralien und Enzyme. Die wichtigsten Funktionen des Speichels sind die Spülung der Mundhöhle, die Verdünnung entstandener Säuren und die Remineralisation des Zahnschmelzes. Außerdem hilft er bei Immunabwehr und Verdauung.
Stahlkrone
Hauptsächlich in der Kinderzahnheilkunde angewandte Kronenart zur Versorgung von stark zerstörten Milchzähnen oder zur vorübergehenden (provisorischen) Behandlung bleibender (Backen)Zähne. Zur Anwendung kommen vorgefertigte, anatomisch ausgeformte Kronen, welche dem zerstörten Zahn im Mund aufgepasst werden. Die Stahlkronen bezeichnet man auch als Konfektionskrone. Dies ist eine industriell vorgefertigte Krone, oder auch Kinderkrone. Sie besteht überwiegend aus Metall, Stahl, Zinn oder Aluminium. Teilweise wird die Stahlkrone auch aus vorgefertigtem Kunststoff erstellt.
Stationäre Behandlung
Behandlung, für die der Patient mehrere Tage im Krankenhaus liegt.
Stiftkrone
Als Stiftzahn bezeichnete Kronenart, die bei tief zerstörten Zähnen als letzte Rettung zur Zahnerhaltung verwendet wird. In die Wurzelfüllung wird ein Metallstift oder eine -schraube eingearbeitet, auf der der künstliche Zahn Halt findet.
Streptococcus mutans
Bakterienart, die bei der Entstehung von Zahnerkrankungen eine Rolle spielt.
Stumpfaufbau
Füllung unter einer Krone.
Subgingival
Unter dem Zahnfleischraum.
Sublingual
Unter der Zunge.
Süßstoffe
Süßungsmittel, die keine Kalorien enthalten. Bekanntestes ist Saccharin. Süßstoffe werden häufig mit Zuckeraustauschstoffen verwechselt. Diese sind jedoch kalorienhaltig. Im Gegensatz zu Zucker wirken aber beide nicht kariogen.
Systematische Zahnfleischbehandlung
Umfassende zahnärztliche Behandlung des erkrankten Zahnhalteapparates mit dem Ziel eines entzündungsfreien Zahnhalteapparates.
Systemisch
Auf den ganzen Körper wirkend.
Tablettenfluoridierung
Systematische Fluoridzufuhr in Form von Tabletten. Fluoride schützen vor Karies.
Taschentiefe
Abstand zwischen oberem Zahnfleischrand und Taschenboden. Taschentiefen über 2 Millimeter sollten behandelt werden, da sie sich entzünden können.
Teebaumöl
Soll als Mundspülung nicht nur Plaquebefall verhindern, sondern auch antibakteriell wirken und so Zahnfleischentzündungen vorbeugen. Ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Teilkrone
Kronenart, bei der der nach außen sichtbare Teil des Zahns nicht beschliffen wird.
Bei kariesanfälligem Gebiss nicht einsetzbar.
Teilprothese
Herausnehmbarer Zahnersatz meist aus Kunststoff- oder Metallbasis. Befestigt wird die Teilprothese immer mit Kronen und Klammern.
Teleskop, Teleskopkrone
Eine Teleskopkrone besteht immer aus 2 Teilen, deshalb auch als Doppelkrone bezeichnet. Sind heute Standard, bei der Versorgung eines Lückengebisses mit herausnehmbarem Zahnersatz ist der Vorteil die problemlose Erweiterung des Zahnersatzes.
Tiefbiss
Störung der normalen Gebisssymmetrie. Die oberen Schneidezähne "überbeißen" die unteren Schneidezähne.
Traumatische Zahnverletzungen
Verletzung oder Wunde, die durch äußerliche Gewalteinwirkung entstanden ist. Ein Unfall, der dazu führt, dass ein Zahn ausgeschlagen wird, abbricht oder sich lockert.
Trepanation
Öffnen des Zahns bei einer Wurzelbehandlung.
Ultraschallgerät
Effektive moderne Art der Zahnsteinentfernung. Selbst hartnäckige Beläge wie Biofilm werden sehr schön und einfach entfernt.
Unterfüllung
Wird als Schutz gegen Karies unter einer Füllung angebracht. Kann auch bei schlecht sitzenden Prothesen zur Ausbesserung dienen.
Unterfüttern von Prothesen
Technik mit der eine ungenau sitzende Prothese den Veränderungen des Kiefers angepasst wird, was von Zeit zu Zeit nötig werden kann.
Überbiss
Beschreibt in der Kieferorthopädie die Fehlbildung, wenn die Oberkieferfrontzähne vor denen des Unterkiefers stehen.
Überempfindliche Zähne
Ein gesunder Zahn kann Temperaturen von 26,4 bis 47 Grad Celsius vertragen. Außerhalb dieser Werte spürt den Patient einen abrupten, sehr unangenehmen Schmerz. Die empfindliche Reaktion auf Kälte ist viel mehr verbreitet. Der Auslöser ist wissenschaftlich nicht restlos geklärt.
Überempfindlichkeit der Zahnhälse
Hervorgerufen durch das Freiliegen der Zahnhälse und der Dentinkanälchen, kann es zu einem erhöhten Schmerzempfinden kommen.
Veneer
Restauration mit einer Verblendkappe zum optischen Verdecken eines unansehnlichen Zahnes. Wird nach Abtragen einer dünnen Schicht der Zahnoberfläche auf den Zahn geklebt.
Verkehrstüchtigkeit nach Zahnarztbesuchen
Jeder vierte Verkehrsunfall in Deutschland wird unter Medikamenteneinfluss verursacht. Auch eine betäubende Spritze beim Zahnarzt kann die Fahrtüchtigkeit bis zu 24 Stunden einschränken. Autofahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln (Narkotikal) ist zwar nicht illegal, aber ausgesprochen verantwortungslos. Auch die Angst vor dem Zahnarztbesuch beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit.
Versiegelung
Verfahren zur Vorbeugung von Karies. Vor allem an Backenzähnen, besonders die Kauflächen werden versiegelt. Zähne sind dann leichter zu reinigen und bleiben länger kariesfei.
Vitalexstirpation
Entfernung lebender Teile eines Kanals bei einer Wurzelbehandlung.
Vollprothese
Herausnehmbarer Zahnersatz, wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind. Wird durch einen Saugeffekt fixiert.
Wasserstoffperoxid
Bleichmittel, das auch für Zähne verwendet wird.
Wechselgebiss
Ein Kind befindet sich am Punkt der Entwicklung, an dem die Milchzähne nur noch teilweise vorhanden, die Bleibenden dagegen noch nicht vollständig da sind. Das Gebiss befindet sich also im Übergang oder Wechsel. Das Wechselgebiss ist sehr anfällig für Karies und braucht deshalb beste Pflege.
Weisheitszahn
Der Weisheitszahn ist der hinterste Backenzahn und gleichzeitig der letzte der bleibenden Zähne, der durchbricht, meist zwischen dem 17. und dem 25. Lebensjahr. Häufig kommt es wegen Platzmangel im Kiefer zu Komplikationen. Das sie nicht zum Kauen benötigt werden, ist eine Entfernung bei Problemen möglich. Das sollte so früh wie möglich geschehen.
White spot
Frühstadium von Karies.
Wurzelkanal
Der Wurzelkanal ist ein hohler Raum in der Wurzel des Zahnes, der vom Zahnmark ausgefüllt ist und sich im Laufe der Jahre verkleinert und fast komplett verschließt.
Wurzelbehandlung
Entfernung der entzündeten oder infizierten Pulpa aus dem Wurzelkanal. Danach wird der Hohlraum gefüllt und abgedichtet. Ziel ist immer eine größtmögliche Zahnerhaltung.
Wurzelkaries
Kariesform, die den ganzen Wurzelbereich befallen kann. Führt häufig zum Verlust des Zahnes. Vorbeugung durch Mundhygiene mit fluoridierten Zahnpflegeprodukten.
Wurzelspitzenresektion
Hier handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei der die Wurzelspitzen von Front- und Backenzähnen entfernt wird.
Wurzelfüllungen
Versiegelung des aufbereiteten und gründlich gereinigten Wurzelkanals mit gewebefreundlichem Material. Die Materialien gewährleisten den dauerhaften und bakteriendichten Verschluss des gesamten Wurzelkanalsystems.
Eine Wurzelkanalbehandlung und die Wurzelfüllung können sehr lange dauern.
Xanthodontie
Begriff für die gelbliche Verfärbung von Kronen.
Xerostomie
Mundtrockenheit, mit einem extremen und permanenten Durstgefühl und erhöhten Kariesrisiko an den Zahnhälsen. Kann viele Ursachen haben, der Besuch beim Zahnarzt ist notwendig für die richtige Behandlung.
Xylit
Zuckeraustauschstoff, der vielen Zahnpflegekaugummis zugesetzt wird. Hemmt das Wachstum von Kariesbakterien und beugt Karies vor.
Zähneknirschen
Unbewusst ablaufender Kontakt (Aneinanderreiben) der Unterkiefer- an den Oberkieferzähnen, häufig verbunden mit einem Spannungskopfschmerz und Muskelverspannungen im Nackenbereich.
Zahn
In einer Reihe angeordnetes Körperorgan mit den Hauptfunktionen Nahrungszerkleinerung und Lautbildung. Es entwickelt sich im Leben zweimal, als Milchzahn und als bleibender Zahn. Im Wesentlichen besteht der Zahn aus dem äußerst harten, emailleartigen Schmelz, dem weicheren Zahnbein und dem Zahnzement der Wurzel. In seinem Inneren befindet sich der Nerv.
Zahnärztekammer
Pro Bundesland gibt es eine Zahnärztekammer (mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen); zu den Hauptaufgaben gehören z. B. Einhaltung der Berufspflichten, berufliche Weiter- und Fortbildung, Regelung des zahnärztlichen Notfalldienstes, Benennung von Gutachtern, Patientenberatungsstellen.
Zahnarzt
Hat Zahnheilkunde studiert und ist durch Approbation zur berufsmäßigen Ausübung der Zahnheilkunde berechtigt. Andere Bezeichnungen sind Dentist, Zahnmediziner, Zahnärztin. Damit die Zahnärzte praktizieren dürfen, besteht eine gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung zur Weiterbildung.
Zahnbelag
Oberbegriff für alle Verunreinigungen auf den Zahnoberflächen und dem Zahnfleischrand. Man unterscheidet zwischen harten und weichen Zahnbelägen. Sie müssen entfernt werden, ansonsten entstehen Karies und Parodontitis. Die harten Zahnbeläge werden heute in der Regel mit Ultraschallgeräten entfernt.
Zahnbürste
gebräuchlicher Abkürzung für Handzahnbürste; mechanisches Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnoberfläche und Massage/Säuberung des Zahnfleisches; i. d. R. vollständig aus Kunststoff.
Zahnersatz
Falsche Zähne dienen im allgemeinen der Wiederherstellung von Kaufunktion, Sprache und dem äußeren Aussehen. Grundsätzlich wird zwischen herausnehmbaren und festsitzendem Zahnersatz und der Kombinationen beider Arten unterschieden. Eine weitere Möglichkeit ist das Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln, den Implantaten.
Zahnfarbe
Unter Zahnfarbe versteht man die optische Erscheinung der sichtbaren Zahnoberflächen, auch von Zahnersatz. Der Zahnarzt versucht Zahnersatz farblich möglichst genau an die anderen Zähne anzupassen, damit er im Gebiss möglichst nicht auffällt.
Zahnfleisch
Umschließt die Zahnhälse und ist mit der Mundschleimhaut verbunden. Farblich blasser als diese.
Zahnfleischtaschen
Entsteht durch Lösen des Zahnfleisches vom Zahn.
Zahnhals
Leicht eingezogene Übergangsstelle zwischen dem sichtbaren Zahnschmelz und der Zahnwurzel. Bei gesunden Zähnen überdeckt Zahnfleisch den Zahnhals. Freiliegende Zahnhälse können Schmerzen durch süße, kalte und heiße Speisen sowie durch Berührung verursachen.
Zahnhalteapparat
Strukturen zur Zahnverankerung im Kiefer, aus verschiedenen Gewebe bestehend.
Zahnkrone
Oberhalb des Zahnfleisches liegender Teil des Zahnes. Von Zahnschmelz überzogen.
Zahnnerven
Die Zähne des Kiefers werden ausschließlich vom Gehirnnerv versorgt. Er endet im Zahnmark.
Zahnpasta
Creme zur Zahnpflege, steigert den Reinigungseffekt der Zahnbürste.
Zahnpulpa
Zahnmark, durch die Wurzelspitzen ziehen zahlreiche Blutgefäße und feinste Nervenenden in die Pulpa. Sie ist vom Zahnbein umgeben.
Zahnseide
Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume.
Zahnschmelz
Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz in unserem Körper und besteht zu 98% aus Mineralstoffen. Unter dem Mikroskop weist die Oberfläche feine Vertiefungen auf in denen sich Beläge festsetzen können.
Zahnstatus
Sichtbarer Gebisszustand, ausführliche (schriftl.) Dokumentation (i. d. R. als bildliche Darstellung) des gegenwärtigen Zustandbildes eines Gebiss; der Schwerpunkt liegt besonders in der Inspektion der Zähne (Anzahl, Füllungen, Karies, Zahnlockerungen, fehlende Zähne, Implantate oder sonstige Besonderheiten)
Zahnstein
Verkalkte Plaque, durch Einlagerung von Mineralstoffen aus dem Speichel in die Plaque kommt es zur Verkalkung und Entstehung von Zahnstein. Bildet sich verstärkt an den Innenseiten der Schneidezähne im Unterkiefer. Muss beim Zahnarzt mechanisch entfernt werden.
Zahnwurzel
Teil des Zahnes, der mit Wurzelzement überzogen und in den Zahnflächen verankert ist. Es gibt ein-, zwei- und mehrwurzelige Zähne.
Zahnzwischenräume
Schwer zugängliche Stellen zwischen den einzelnen Zähnen. Ungenügende Plaque-Entfernung führt zu Karies und Zahnfleischentzündungen.
Zement
Äußere harte Schicht der Zahnwurzel.
Zinnfluorid
Wirkstoff, der Karies vorbeugt und zusätzlich antibakteriell wirkt.
Zuckeraustauschstoffe
Süßungsmittel, die anstelle von Zucker eingesetzt werden. Wichtiger Vertreter ist Xylit, das eine kariesvorbeugende Wirkung hat.
Zungenschaber
Ein Instrument mit dessen Hilfe der Zahnarzt die Oberfläche der Zunge reinigt.
Zyste, Kieferzyste
Rundlich geschlossener, mit einer Flüssigkeit oder breiigem Material gefüllter Körperhohlraum. Zysten sind im Kieferbereich relativ häufig anzutreffen und neigen stets zu einer gutartigen Vergrößerung. Auch nach Entfernung des verursachenden Zahnes wachsen diese Gebilde weiter. Ihre Erkennung ist meist nur röntgenologisch möglich.